2005
07.19
Wie angekündigt, gibt es auf jeden Fall einen Teil 2, mit dem Hinweis darauf, dass es keinen dritten Teil zu diesem Thema (gesamtes zweites Kapitel in Löbners Semantikeinführung) geben wird. Wie ich schon an anderer Stelle ein Mal so schön schrieb: Aus Gründen der Zeitökonomie wird es mir nicht möglich sein, auf die Inhalte des 2ten Kapitels komplett einzugehen. Doch dazu später mehr. Fahren wir an der Stelle fort, an der wir zuvor mit dem Artikel “Deskriptive, soziale und expressive Bedeutung – Teil 1” geendet waren.
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2005
07.19
Das 2te Kapitel Deskriptive, soziale und expressive Bedeutung aus Sebastian Löbners Buch “Semantik. Eine Einführung” werde ich wahrscheinlich in 3 Teile gliedern. Es folgt an dieser Stelle nun der erste Teil, der den Bereich der Ausdrucksbedeutung näher erläutern wird (vgl. S. 23), und zwar im Hinblick auf die Konzeptualität von Bedeutung einerseits und einen Teil des Bereichs der deskriptiven Bedeutung bis zur Erläuterung des Referenzbegriffs. Die Erläuterung des Wahrheitsbegriffs in Bezug auf die deskriptive Bedeutung wird im zweiten Teil erfolgen.
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2005
07.19
In einem ersten Schritt hatte Löbner in seinem Buch die Semantik zu anderen Bereichen der Linguistik abgegrenzt und von drei verschiedenen Bedeutungsebenen, der Ausdrucks- und der Äußerungsebene, so wie dem kommunikativen Sinn (vgl. Bedeutung und Semantik – Teil 1). In Kapitel 1.2 Satzbedeutung und Kompositionalität fährt er nun fort, die Herangehensweise zu erläutern wie sich (Satz-)Bedeutung zunächst erschließt. In Kapitel 1.2.1 Lexikalische und kompositionale Bedeutung ist die Überschrift Programm (vgl. S. 14). Ausgehend von dem Konzept, dass wir von Worten und festen Redewendungen eine Art Übersetzung in unserem Gehirn gespeichert haben in Form eines Lexikons, gelangt man darüber zu dem Terminus der lexikalischen Bedeutung. Sie weist Wörter oder festen Redewendungen, ähnlich wie Vokabeln, eine Bedeutung zu (vgl. ebd.).
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