2009
12.28

Literatur

Ich möchte an dieser Stelle Interessierte über meine Literatur informieren. Diese Seite kann als Einstieg dienen in die unterschiedlichen Abteilungen. Ich habe nicht alle literarischen Ergüsse online publiziert, aus unterschiedlichen Gründen. Bislang finden sich aber eine Reihe von Gedichten, Kurzgeschichten und sogar Teile von Romanprojekten auf diesen Seiten, die man ebenfalls über die Navigation erreichen kann. Dazu kommen die Texte, die sich durch ihren dialogischen Charakter auszeichnen.

Die Frage, die Leute sich stellen ist, warum schreiben sie. Ich bin ehrlich – ich möchte gelesen werden. Dieser Gedanke kam erst spät in mir auf. Denn früher dachte ich nicht daran, überhaupt viel zu publizieren. Das änderte sich, als ich mit dem Studium der Germanistik begann. Seinerzeit verfielfachten sich meine Worte und Texte. Irgendwie hatte das Studienfach Raum und Zeit besorgt, sich mit der Materie zu beschäftigen, die ich in einem eher nicht-akademischen Sinn besonders interessant finde. Ich bin kein Akademiker, denke und brüte aber dennoch manchmal über meinen Texten. Es war fast so als hätte das Studium eine Saite in mir angeschlagen und ich mich dabei wohlgefühlt.

Doch über die Zeit habe ich dieses unreflektierte Handeln immer bewusster auch wahr genommen als einen Katalysator für meine eigenen Gedanken und vor allem Gefühle. Aus vielen meiner Texte sprechen Emotionen aber auch Sehnsüchte. Je länger ich studierte, desto größer wurde meine Kenntnis von Literatur und viel eher noch fing ich an, mich auszuprobieren. Neugier, in der Art, dass man es Gier nach Neuem nennen mag, trieb mich an, mich auch an anderen Dingen zu probieren. Viel zu schnell werden Verhaltensweisen anderer aber auch von mir selbst mir fad und langweilig. Drum suche ich die Abwechslung. Wer meine Texte, aber auch dies ganze Blog betrachtet, der wird Brüche feststellen, die zum Teil daher rühren, dass ich mit meinen Interessen in eine andere Richtung schwenkte. Ich kann mich nicht zwingen, zu schreiben. Ich schreibe einfach. Manchmal allerdings verbiete ich es mir auch, weil meine Worte, wie ich mittlerweile weiß, eine große Kraft haben können und es Leute gibt, die man nicht unnötig vor den Kopf stoßen muss, oder deren eigene gedankliche Folie viele Dinge zu negativ interpretieren lässt. Das ist meine Lebensleistung, zurück zu stecken und dem Egoismus – auch der Selbstdarstellung – ein Schnippchen zu schlagen.

Uneins bin ich derzeit wohl, wenn es darum geht, ob ich anfangen soll, meine Texte zu erläutern. Mir würde es durchaus Freude bereiten, an meine eigenen Texte heran zu treten, und einige der Gedanken zu artikulieren, die ich beim Schreiben hatte. Gleichzeitig engt das den Sinnhorizont von Texten ein, von denen ich erfahren durfte, dass sie mehr Nuancen zeigen als mir zunächst bewusst sind. Es finden sich bislang ein paar Informationen auf den einzelnen Unterseiten der Literatur-Rubrik und dazu habe ich begonnen, Informationen über Figuren und Charaktere, die ich in meinen Texten auftreten lasse, ein wenig zusammen zu schreiben.

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