2009
12.27
Es wird den Lesern aufgefallen sein, dass derzeit einerseits ein neues Layout dieses Blog bestimmt und andererseits noch ein riesen Loch in der Textdatenbank klafft. Beides hat seine Gründe. Ich habe Wordpress ein Mal neu aufgespielt, um die Altlasten abzuwerfen, weil auch das alte System, das ich intern immer nachgerüstet habe, nicht mehr alle der neuen Funktionen mitgemacht hat.
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2009
12.29
Weil mir beim Umarbeiten mancher Beiträge auch die Kommentare bzw. Backlinks ins Auge fallen, bin ich über ein paar Verweise von einer Blogring dot org Toplevel-Domain gestolpert. Ich weiß, dass ich sie damals, das ist im Januar 2009 gewesen, noch aus dem Spamfilter holte, weil ich mir die Internetadresse angesehen hatte und meine Skepsis von den Inhalten dort nicht zu sehr herausgefordert wurde. Blogring dot org gibt es nun aber nicht mehr – knappe 12 Monate später hat sich dieses Geschäftsmodell offenbar auch wieder überlebt. Schöne automatisierte Web 2.0-Welt…
2006
06.08
Hustelinchen (H) und ein Freund von ihr, der Geek (G), sitzen bei H daheim im Zimmer herum. Sie hocken gemeinsam vor dem Computer. Als H dem G eine Frage stellt, ist der erst eine Weile mit dem Internetbrowser beschäftigt, ehe er sich in den Dialog einschaltet.
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2006
06.08
Es mächtig in der Seele knallt,
aus dem Herzen schallt,
als gäbe es kein Morgen,
ohne Sorgen.
Kein Denken, nur Gefühl
dem Beschenkten ein Gewühl
bereitet, er aufarbeitet.
In Menschengestalt:
Naturgewalt.
Danke!
2006
06.04
Wovon redet der Kerl jetzt schon wieder? – Pardon, schreibt er nun… Ganze zwei Jahre ist es her, und die Single ist ausverkauft, zumindest bei Amazon. Im Juli 2004 ließen Groove Coverage es sich nicht nehmen, einen Titel auf ihr damaliges Album zu packen, der gänzlich unterscheidbar war von allem, das man bis dahin von der Combo gewöhnt war. Mainstream hin, Frühlingsgefühle her! Der Mai sagt auf Wiedersehen und die Sonne bald solange guten Tag, dass die Stechmücken die e-Funktion in praxi ausfüllen. Offensichtlich wurde das damalige Maxi-CD-Cover jedoch nicht für einen Sommerhit entworfen. Wer bitteschön steht darauf in Pumps zu schwitzen, außer vielleicht ein paar torkelnde Transvestiten auf der Loveparade. Take it easy – swing – der Grundtenor von diesem Song geht an die Nieren, oder auch nicht. Wer leisure time beschwingt musikalisch untermalen möchte, der darf die Single getrost auflegen, auch zwei Jahre, nachdem sie erschien. Jeder darf, keiner muss und alle, die’s tun, werden ihr noch gerecht werden.
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2006
06.03
März 2005: Zur Monatsmitte kommt aus dem UIP-Filmverleih ein Universal-Studios Horror-Thriller in die deutschen Kinos. Ein Jahr und zweieinhalb Monate später flimmert derselbe Film über meine Mattscheibe. Die US-amerikanisch-neuseeländische Co-Produktion ist zu subtil für einen Film von der Stange, allerdings auch nicht zu authentisch, um wesentlich höher eingestuft werden zu können. Boogeyman – der schwarze Mann, erzählt die Geschichte eines adulten Jugendlichen, der in seiner Kinderzeit eine grausige Geschichte von seinem Vater erzählt bekommen hat, die ihm eine Menge schlafloser Nächte bereitete und nach dem Tod seiner Eltern neurotische Wesenszüge annimmt.
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2006
05.31
Die Kurzgeschichte Kopflos, eine der anderen Art, möchte ich euch heute vorstellen. Sie ist, wie so oft, zunächst auf dem Papier entstanden. Sie durchlief vier Stadien, ehe sie beim Abtippen ein fünftes, finales Stadium erreichte. Sodann ließ ich sie in den Händen einiger Erlesener kreisen, und kann sie nun ruhigen Gewissens auch der Blog-Leserschaft präsentieren. Viel Spaß beim Lesen.
2006
05.28
Keine musikalische Einlage möchte ich kritisieren, nur einen Gruß zur Nacht loswerden. Der Puppenspieler nähert sich der Fertigstellung. Das Referat ist gehalten, und die Durchsicht der Kurzgeschichten des Wettbewerbs ist in Angriff genommen, in Teilen sogar schon geschehen.
2006
05.03
Ein Drängen sich ihm auftut,
nicht blinde Wut
- nein, unbezeichnete Flut
sich offenbart.
Sein Leben, ungleich, anders und hart,
der Punkt erreicht, es kommt in Fahrt.
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2006
05.02
In der Literaturwissenschaft gibt es Vertreter, die an Brechts Konzeption eines Epischen Theaters nichts Neues entdecken wollen und sie auf wenige Elemente zu reduzieren versuchen. Es gibt in der Literaturwissenschaft jedoch ebenso Vertreter, die Brechts Theatertheorie nebulös und verworren finden, und sie um jeden Preis als anti-aristotelisch bezeichnen wollen. Bekanntlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
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