2011
01.05

Zu Hause

Ohne Wimper

kein Geklimper

nur ja

ganz klar

dieses Wort

unser Ort

ABT (2010)

2011
01.05

Im Februar 2006 notierte ich ein paar Zeilen, eine Idee für eine Utopie. Dazu gebracht hatte mich die Lektüre von Kabale und Liebe von Schiller. Meine Gedanken machen häufig Sprünge und selbst meine engsten Freunde wissen, dass diese Sprünge häufig nur mit sehr viel Aufwand nachvollziehbar sind – unless I did not explain myself.

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2011
01.05

Der Titel des Beitrags könnte auch derjenige eines Gedichts von mir (gewesen) sein. Es begab sich eine skurrile Situation. Ich lag wach, in einer Nacht, als ich einen sehr großen Streit mit einer Ex-Freundin hatte. Das grenzt auch den Zeitraum ein, in dem diese Zeilen entstanden sind, genau beziffern könnte ich das Datum allerdings nicht. In dieser Nacht wechselte ich mehrere Male vom Bett auf dem Boden auf den Boden des Bodens. :) Ich spielte den Trotzkopf, war der kleine Junge, der ich oft bin. Allerdings fühlte ich mich ziemlich alleine. Und so absurd und traurig die Situation in dieser Nacht war, so habe ich doch in einem fixen Moment versucht ein Gedicht in Gedanken zu formulieren. Immer wieder wiederholte ich die Zeilen, die sich auch aufgrund von Ereignissen an der Hochschule in meinem Kopf breit machten. Das Gedicht sollte Goethe gewidmet sein, wie widersinnig das eigentlich auch sein mag, da Goethe Frauen betrog, Mitstreiter hinterging und ich bis heute nicht verstehe, wie dieser Arschkriecher der deutschen Literatur dermaßen Erfolg haben konnte und Heute als großer deutscher Literat gilt.

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2009
12.29

Weil mir beim Umarbeiten mancher Beiträge auch die Kommentare bzw. Backlinks ins Auge fallen, bin ich über ein paar Verweise von einer Blogring dot org Toplevel-Domain gestolpert. Ich weiß, dass ich sie damals, das ist im Januar 2009 gewesen, noch aus dem Spamfilter holte, weil ich mir die Internetadresse angesehen hatte und meine Skepsis von den Inhalten dort nicht zu sehr herausgefordert wurde. Blogring dot org gibt es nun aber nicht mehr – knappe 12 Monate später hat sich dieses Geschäftsmodell offenbar auch wieder überlebt. Schöne automatisierte Web 2.0-Welt…

2009
12.27

Es wird den Lesern aufgefallen sein, dass derzeit einerseits ein neues Layout dieses Blog bestimmt und andererseits noch ein riesen Loch in der Textdatenbank klafft. Beides hat seine Gründe. Ich habe WordPress ein Mal neu aufgespielt, um die Altlasten abzuwerfen, weil auch das alte System, das ich intern immer nachgerüstet habe, nicht mehr alle der neuen Funktionen mitgemacht hat.

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2006
10.01

Und es ist Sommer. Schon wieder, und am liebsten immer wieder. Man checkt ein, auch wir geleiten unser Gepäck zur Aufgabe. Du verabschiedest Dich von deinen Eltern, auch ich werde von deiner Mutter umarmt, schüttle deinem Vater die Hand. Es kommt nicht so wie geplant, anders als gedacht. Sind wir doch jetzt schon nicht mehr dieselben Zwei, wie noch im letzten Jahr. An der Oberfläche ähnelt das Prozedere dem letztjährigen.

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2006
06.08

Hustelinchen (H) und ein Freund von ihr, der Geek (G), sitzen bei H daheim im Zimmer herum. Sie hocken gemeinsam vor dem Computer. Als H dem G eine Frage stellt, ist der erst eine Weile mit dem Internetbrowser beschäftigt, ehe er sich in den Dialog einschaltet.

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2006
06.08

Es mächtig in der Seele knallt,
aus dem Herzen schallt,
als gäbe es kein Morgen,
ohne Sorgen.
Kein Denken, nur Gefühl
dem Beschenkten ein Gewühl
bereitet, er aufarbeitet.

In Menschengestalt:
Naturgewalt.

Danke!

2006
06.04

Wovon redet der Kerl jetzt schon wieder? – Pardon, schreibt er nun… Ganze zwei Jahre ist es her, und die Single ist ausverkauft, zumindest bei Amazon. Im Juli 2004 ließen Groove Coverage es sich nicht nehmen, einen Titel auf ihr damaliges Album zu packen, der gänzlich unterscheidbar war von allem, das man bis dahin von der Combo gewöhnt war. Mainstream hin, Frühlingsgefühle her! Der Mai sagt auf Wiedersehen und die Sonne bald solange guten Tag, dass die Stechmücken die e-Funktion in praxi ausfüllen. Offensichtlich wurde das damalige Maxi-CD-Cover jedoch nicht für einen Sommerhit entworfen. Wer bitteschön steht darauf in Pumps zu schwitzen, außer vielleicht ein paar torkelnde Transvestiten auf der Loveparade. Take it easy – swing – der Grundtenor von diesem Song geht an die Nieren, oder auch nicht. Wer leisure time beschwingt musikalisch untermalen möchte, der darf die Single getrost auflegen, auch zwei Jahre, nachdem sie erschien. Jeder darf, keiner muss und alle, die’s tun, werden ihr noch gerecht werden.

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2006
06.03

März 2005: Zur Monatsmitte kommt aus dem UIP-Filmverleih ein Universal-Studios Horror-Thriller in die deutschen Kinos. Ein Jahr und zweieinhalb Monate später flimmert derselbe Film über meine Mattscheibe. Die US-amerikanisch-neuseeländische Co-Produktion ist zu subtil für einen Film von der Stange, allerdings auch nicht zu authentisch, um wesentlich höher eingestuft werden zu können. Boogeyman – der schwarze Mann, erzählt die Geschichte eines adulten Jugendlichen, der in seiner Kinderzeit eine grausige Geschichte von seinem Vater erzählt bekommen hat, die ihm eine Menge schlafloser Nächte bereitete und nach dem Tod seiner Eltern neurotische Wesenszüge annimmt.

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