2006
05.31
Die Kurzgeschichte Kopflos, eine der anderen Art, möchte ich euch heute vorstellen. Sie ist, wie so oft, zunächst auf dem Papier entstanden. Sie durchlief vier Stadien, ehe sie beim Abtippen ein fünftes, finales Stadium erreichte. Sodann ließ ich sie in den Händen einiger Erlesener kreisen, und kann sie nun ruhigen Gewissens auch der Blog-Leserschaft präsentieren. Viel Spaß beim Lesen.
2006
05.28
Keine musikalische Einlage möchte ich kritisieren, nur einen Gruß zur Nacht loswerden. Der Puppenspieler nähert sich der Fertigstellung. Das Referat ist gehalten, und die Durchsicht der Kurzgeschichten des Wettbewerbs ist in Angriff genommen, in Teilen sogar schon geschehen.
2006
05.03
Ein Drängen sich ihm auftut,
nicht blinde Wut
- nein, unbezeichnete Flut
sich offenbart.
Sein Leben, ungleich, anders und hart,
der Punkt erreicht, es kommt in Fahrt.
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2006
05.02
In der Literaturwissenschaft gibt es Vertreter, die an Brechts Konzeption eines Epischen Theaters nichts Neues entdecken wollen und sie auf wenige Elemente zu reduzieren versuchen. Es gibt in der Literaturwissenschaft jedoch ebenso Vertreter, die Brechts Theatertheorie nebulös und verworren finden, und sie um jeden Preis als anti-aristotelisch bezeichnen wollen. Bekanntlich liegt die Wahrheit irgendwo dazwischen.
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2006
05.01
Mit dem Titel dieses Artikels hat auch Ulrich Kaufmann einen von ihm erschienen Aufsatz benannt. Erschienen ist der Aufsatz in einem Sammelband Jakob Michael Reinhold Lenz: Vom Sturm und Drang zur Moderne (2001). Herausgegeben wurde der Sammelband im übrigen von Andreas Meier. Inhaltlich versucht Kaufmann ein Gedicht von Volker Braun mit einem von JMR Lenz in Verbindung zu setzen. Beide heißen jeweils “Abschied von Kochberg”. Er gliedert seinen Aufsatz in drei Kapitel. Im ersten führt er zunächst ein wenig den Kontext und Inhalt des Gedichts von Volker Braun an. Im nächsten Kapitel tut er Selbiges für das Gedicht von JMR Lenz. Im dritten Kapitel schließlich, versucht Kaufmann eine Synthese der gedanklichen wie biographischen Belange zumindest rudimentär herbei zu schreiben.
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2006
04.27
Braun und golden – es dunkelt -,
liegt es in seinem Blick.
Es vermag, es ist ein Tick,
gegen Licht, es funkelt.
Sein Hals sich windet,
er augenblicklich darin Zuflucht findet.
2006
04.25
Anders als vielleicht der Puppenspieler ein Stück umfangreiche Prosa werden wird, so ist “Der Jammerlappen” ein dramaturgisches Traktat auf nur drei Seiten. Aus der Not machte ich eine Tugend. Alle Nase lang kommen mir Ideen, die ich nicht oder nur unzureichend ausarbeiten kann, weil mir die Zeit dazu nicht bleibt. Im Untertitel heißt der Jammerlappen: Ein kurzes Trauerspiel auf drei Seiten. Und genauso wurde dieses kurze Stück auf drei Seiten in drei Akten angelegt. Es treten insgesamt vier Figuren (“Die Mutter”, “Die Freundin”, “Gott” und natürlich “Der Jammerlappen”) auf, von denen einzig der Jammerlappen immer vorkömmt.
2006
04.24
Es geht im Folgenden nicht um ein Ratespiel aus alten Fernsehtagen, dessen Übervater-Moderator, Robert E. Lembke, 1989 verstarb. Wenn wir in dem benötigten Kontext die Frage beantworten wollten, müssten wir gleich zwei hintereinander stellen: “Bin ich ein Mammut?” – “Bin ich ein Opossum?” Und schon wären wir mitten drin im Geschehen von Pixars neuem Streich in Sachen Eiszeit. Ice Age 2 läuft seit Anfang April in deutschen Kinos und am Samstag hatte ich Gelegenheit dazu, mich zum zweiten Mal von Otto als Synchronstimme der Faultierfigur Cid erfreuen zu lassen.
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2006
04.23
Endstation Sehnsucht, so ließ ich eines meiner Gedichte aus der Jugendzeit lauten, das auch schon in diesem Blog in elektronischer Form vorliegt. Gleichwie ist der Arbeitstitel einer neuen Kurzgeschichte von mir mit denselben Lettern versehen worden. Der Titel suggeriert zunächst vielleicht einen falschen Eindruck, aber der Leser wird in der Verwunderung über den Inhalt der Erzählung am Ende hoffentlich nicht die Nase rümpfen. Doch noch ist sie im Entstehen und wird noch einige Tage auf sich warten lassen müssen. Trotzdem fand ich es besser, gerade diese Neuigkeit zu verbreiten, als überhaupt keine.