Ruhig Blut

Maxi von Axel F.
Wir sollten nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen, erst Recht nicht, wenn die Spatzen bloß Frösche sind. Wer sind wir? In dem Fall sind wir die Feuilletonisten der SZ und Redakteure der Netzeitung, die sich dem Singsang der zuerst genannten anschließen und sich über ihr gefühltes Alter auslassen. Es ist traurig, alt zu werden, oder? Vielleicht hat es auch Vorteile. Aber, um die Kirche im Dorf zu lassen, was dort geschrieben steht (vgl. z. B. NZ), sollten wir – damit meine ich immer noch dieselben – es uns zu Gemüte führen und darüber nachdenken. Short summary: Es steht geschrieben und nicht Zarathustra hat’s gesagt, sondern nur ein Kolumnist der SZ geschrieben, dass man sich alt fühlt, ob der Klingeltondudelei, die der *hust* richtigen Musik die Chartplatzierungen streitig macht, weil wir (s. o.) sie nicht verstehen, die Musik, den Geschmack, das zarte, blühende Teenielebensgefühl.
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Ein Gefühl zum Ausdruck bringen …

… versucht sicherlich jeder schon einmal. Auf welche Weise dies geschieht, ist vollkommen frei gestellt und lässt sich doch meistens auf ein Dutzend Ausdrucksformen reduzieren, die dafür Verwendung finden. Eine Form des Ausdrucks ist die Musik und eine andere ist das Schreiben. Ich verknüpfe an dieser Stelle ein Mal das Angenehme mit dem Nützlichen auf vielerlei Weise und werde am Ende wahrscheinlich einen sehr individuellen Review eines Musikalbums produziert haben.
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Kath. Kirche contra Popmusik?

E Nomine patres et filii et spiritus sancti. Übersetzt heißt das aus dem Lateinischen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des heiligen Geistes. Ein hoch heiliger Satz, eine Anhäufung lateinischer Genitive (wer einmal Latein gehabt hat, wird wissen, was ich meine), die gleichzeitig der Musikgruppe “E Nomine” zur Einleitung für ihren neuen Titel in 2000 galt. Vater unser heißt das Meisterwerk an Hohn und Spott für die Kirche? Jedenfalls gab es keine Reaktionen der katholischen Kirche in Deutschland auf dieses Lied. Zumindest keine nennenswerten, die medienwirksam publik gemacht worden wären, andernfalls hätte ich davon Wind bekommen. Ich finde persönlich nicht, dass dieses Lied und andere mehr die Kirche auch nur im Geringsten bloßstellen. Vielmehr glaube ich, dass es der Versuch ist, ein Gebet an den aktuellen Musikgeschmack anzupassen. Mit Beats und Drums eroberten sich E Nomine die Charts im Jahr 2000. Ein Hauch von Gothic und Gruftietum schwingt wohl mit, doch können auch Normalsterbliche sich diesen Titel antun.
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